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Landschaftsparks

Casinohalde
Kelmis

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Der Weiher und die Galmeihalden am Kasino zeugen von der Bergbauvergangenheit von Kelmis-La Calamine: Der Weiher wurde zur Bewässerung der Erzwaschanlagen angelegt. Die Halden, die heute das Naturreservat „Vieille Montagne – Altenberg – bilden, werden von der Naturschutzvereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht „Ardenne et Gaume“ verwaltet, die Eigentümerin der Liegenschaft ist.

Die Kasinohalde ist eines der pflanzenreichsten Galmeigelände. Dort wachsen das Galmeiveilchen, der westfälische Schwingel und die Galmeigrasnelke, aber auch die Galmeivogelmiere. Diese schneeweiße Pflanze kommt nur noch in zwei Gegenden Walloniens vor, nämlich in Kelmis und in Theux. Viele andere Gefäßpflanzen sind ebenfalls dort zu finden, darunter der Wiesenhafer, eine äußerst seltene Art in Wallonien.

Marienkäfer, Heuschrecken und Schmetterlinge, zum Beispiel der Perlmutterfalter, der sich nur auf dem Galmeiveilchen fortpflanzt, runden diese hübsche Sammlung ab. Zahlreiche Vögel bevölkern das Gelände und die Umgebung, darunter der sympathische Eisvogel und der Sumpfrohrsänger, der in Schilfbeständen nistet.

Adresse

Rue de Liège
B-4720 Kelmis

Kontakt

+32 (0)87 65 75 04
Göhltalmuseum

Allgemeine Information

Besuchen Sie das Göhltalmuseum, wenn Sie mehr über Geschichte und Natur des Galmeigeländes wissen möchten.

Öffnungszeiten

Der Park ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zugänglich. Das Göhltalmuseum ist dienstags und freitags von 8 bis 12 Uhr, mittwochs von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18.00 Uhr geöffnet.